Nebenwirkungen (PEG)-Interferon
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Die (PEG)-Interferontherapie bringt neben der Chance, von Hepatitis C geheilt zu werden, leider auch Nebenwirkungen mit sich, die zwar manchmal ziemlich unangenehm sein können, nach Absetzten der Therapie aber wieder verschwinden. Dazu gehören (vor allem in den ersten Wochen) grippeähnliche Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfweh oder Schwitzen. Als weitere unangenehme aber ebenfalls reversible Nebenwirkungen, die auftreten können, sind depressive Verstimmung und (selten) Haarausfall zu nennen. Im Blut kann es zur Abnahme der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und der Blutplättchen (Thrombozyten) kommen.
Auch die häufigste Nebenwirkung der Interferontherapie - Grippesymptome vor allem zu Beginn der Behandlung - tritt bei Patienten in sehr unterschiedlicher Intensität auf, manchen bleibt sie ganz erspart.
Für Peginterferon alpha 2a werden grippeähnliche Symptome und Depression seltener beobachtet.
Wenn die Interferon-Injektion am Abend durchgeführt wird, kann ein großer Teil der grippeähnlichen Nebenwirkungen "verschlafen" werden. Außerdem besteht am Abend meist mehr Zeit und Ruhe für eine sorgfältige, hygienische Durchführung. Zusätzlich kann der Arzt Paracetamol (z.B. Mexalen®) verschreiben, damit diese Nebenwirkungen vermindert werden.
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