Welche Ziele können erreicht werden?
- Eliminierung der Virus-RNA im Blutserum (beim PCR-Test unter der Nachweisgrenze)
- Normalisierung der Transaminasen
- Verbesserung oder Normalisierung der Leberhistologie
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Die Beurteilung der Therapie erfolgt anhand der Transaminasen und der HCV-RNA im Serum. Das Ansprechen wird während der Therapie, bei Therapieende (EOT = end of treatment) und sechs Monate danach beurteilt (SVR = sustained viral response).
Ist bereits nach der ersten Behandlungsphase (4 bis 12 Wochen) keine Virus-RNA im Blut mehr nachweisbar und liegen die Transaminasen im Normbereich, spricht man vom einem Ansprechen (Response) auf die Therapie. Auch Patienten, bei denen dieses Ziel nicht erreicht wird (non-responder) haben aber vielfach die Chance, das Fortschreiten einer Lebererkrankung zu verhindern oder einzudämmen.
Ein komplettes Ansprechen liegt vor, wenn bei Therapieende keine Virus-RNA im Blut auffindbar ist und die Transaminasen im Normbereich liegen. Ist dies auch 6 Monate nach Therapieende noch der Fall, ist eine anhaltende Therapieantwort (SVR) gegeben. Derzeit gelingt es bei ca. 60% aller Betroffenen, diese Optimum zu erreichen, bei GT 2 und 3 sogar bis zu 80%, bei GT 1 ca. 50%.
Welche Faktoren begünstigen den Therapieerfolg?
• Eine frühzeitige Therapie
• Ein niedriger Virentiter (Anzahl der Viren pro ml Blut)
• Fehlende Zirrhose
• Normale Eisenwerte
• Genotyp
• Konsequente Einnahme der verordneten Medikamente
Virentiter (Anzahl der Viren pro ml Blut) und Genotyp (Klassifizierung des HC-Virus) sind für die Routinediagnostik und Therapieempfehlung nur in speziellen Fällen erforderlich und werden daher hauptsächlich für Forschungszwecke erhoben.
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