Therapie-Ziel: Hilfe für die Leber
Eine Leberschädigung zu bremsen oder ganz abzuwenden ist das wichtigste Ziel aller Therapiemaßnahmen.
Je länger das Virus unbemerkt Schaden anrichtet, desto schwieriger kann es werden, die Folgen zu bekämpfen.
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Muss das HC-Virus in jedem Fall bekämpft werden?
Grundsätzlich wird HCV-RNA-positiven Patienten eine Therapie empfohlen, wenn in einem Zeitraum von 6 Monaten wiederholt erhöhte Transaminasen vorliegen. Eine Entscheidung, auch bezüglich Kontraindikationen, kann aber nur individuell erfolgen.
Nur etwa 40 Prozent aller HCV-Positiven entwicklen eine Lebererkrankung. Ob das Virus auch dann bekämpft werden soll, wenn keinerlei diagnostizierbare Schäden vorliegen, ist in der Fachwelt umstritten.
Wann ist eine HCV-Therapie als Erfolg anzusehen?
Wenn schwere Lebererkrankungen am Fortschreiten gehindert, gebessert oder von vorn herein unterbunden werden, ist das allerwichtigste Ziel der Therapie erreicht. Auch dann, wenn man zu den "Non-Respondern" zählt.
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