Der Test:
In jedem Fall die richtige Entscheidung
Für die meisten HCV-Betroffenen bestehen selbst dann, wenn das Virus durch Therapiemaßnahmen nicht eliminiert werden kann, gute Chancen, schwere Folgeerkrankungen zu bremsen oder ganz zu verhindern. Vorausgesetzt: Der Gegner wird rechtzeitig erkannt.
GPT: Glutamat - Pyruvat - Transaminase (engl. ALT: Alanin-Amino-Transferase)
GOT: Glutamat - Oxalazetat - Transaminase (engl. AST: Aspartat - Amino - Transferase)
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Transaminasen
Die auch als "Leberenzymwerte" oder "Leberwerte" bezeichneten Transaminasen (wie z.B. GPT, engl. ALT; und GOT, engl. AST) sind Indikatoren für den aktuellen Leberzustand. Sie geben keine Auskunft über Art oder Ursache einer Lebererkrankung. Auch bei normalen Werten kann eine HCV-Infektion vorliegen und in selteneren Fällen sogar eine aktive Leberentzündung. Erhöhte Werte sind jedenfalls Anlass für eine Suche nach den Ursachen.
Bei der Therapieentscheidung und als Kontrollparameter während der Therapie spielen diese Labordaten eine wichtige Rolle. Üblicherweise erfolgt eine Therapie, wenn die GPT-Werte wiederholt über der Norm liegen. Bei Patienten mit normalen Transaminasen kann die per Leberbiopsie festgestellte aktive Leberentzündung ebenfalls eine Therapie erforderlich machen.
Antikörper-Nachweis
Durchschnittlich 2 bis 12 Wochen nach einer HCV-Infektion entwickelt unser Immunsystem in größerer Zahl Antikörper (Anti-HCV) gegen Bestandteile des HC-Virus. ELISA-Tests (Enzyme-Linked-Immuno-Sorbent Assay) suchen im Blutserum nach diesen Kampfspuren. Das Virus selbst wird dabei nicht festgestellt.
Findet ELISA Antikörper (positiver Antikörpertest), wird mit PCR-Verfahren (Polymerase Kettenreaktion) überprüft, ob und in welcher Menge das Virus im Körper tatsächlich noch aktiv ist. Da sich Antikörper in seltenen Fällen auch erst viel später entwickeln (z.B. nach 9 Monaten), bieten Testwiederholungen entsprechend mehr Sicherheit.
In der Inkubationszeit und teilweise in der Akutphase fehlen Antikörper. HCV-Infektionen können dann mit Antikörper-Testmethoden nicht festgestellt werden. Man bezeichnet diese Zeit als "diagnostisches Fenster". Das Restrisiko bei Blut und Blutprodukten ist darauf zurückzuführen.
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