Die meisten Infektionen führen zu einer chronischen Hepatitis C
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Warum kommt es so häufig zu einer chronischen Hepatitis C?
Einer der Gründe ist die Fähigkeit des HC-Virus, rasch zu mutieren. Bei ca. 20% der infizierten Personen gelingt es dem Körper, das Virus zu eliminieren. Bei etwa 80% Prozent der Betroffenen schreitet die Virusvermehrung in der Leber weiter voran, es entsteht eine chronische Hepatitis C (abgekürzt CHC), die langsam aber beständig immer mehr Leberzellen schädigt.
Auch in diesem Stadium wird die Erkrankung meist nicht wahrgenommen. In vielen Fällen führt dies im Verlauf von 10 bis 40 Jahren zur weitgehenden Zerstörung der Organarchitektur, zur Leberzirrhose. In weiterer Folge kann die Zirrhose zu einem Leberkarzinom (hepatozelluläres Karzinom) fortschreiten oder zu Leberversagen führen.
Alkohol macht Tempo
Zahlreiche Studien belegen, dass Alkoholmenge und zeitlicher Krankheitsverlauf eng in Zusammenhang stehen. Der eigentlich sehr langsam ablaufende Schädigungsprozess wird stark beschleunigt und es kann sehr früh, z.B. nach 10 Jahren, zu einer Zirrhose kommen.
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