Die Infektion
erfolgt durch Blut
Blut anderer Menschen kann immer eine Gefahr in sich bergen.
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HCV wird wahrscheinlich ausschließlich durch Blut übertragen.
Nur wenn es auch in den Körper eines anderen Menschen eindringt, kommt es zur Infektion.
Bei knapp der Hälfte aller HCV-Betroffenen kann beim Gespräch mit dem Arzt nicht geklärt werden, wie das Virus in den Körper gelangt sein könnte, weil eindeutige Risikofaktoren (z.B. eine Bluttransfusion in den 80er-Jahren) nicht bestehen. Aus HC-Viren ist nicht ablesbar, woher sie stammen.
Da Hepatitis-C-Viren außerhalb des Körpers eine begrenzte Zeit*) überleben, bestehen eine Reihe von Möglichkeiten, wie kontaminierte Blutreste in den Körper eines anderen Menschen gelangen können. Besonders Gegenstände, bei deren Benutzung mitunter kleine Verletzungen entstehen, sind als Übertragungsweg denkbar.
Patienten mit chronischer Hepatitis C sollten deshalb
Scheren, Nagelclips, Zahnbürsten, Rasierapparate, Rasiermesser und ähnliche Hygieneartikel nicht gemeinsam mit anderen benutzen. Auch Nasensprays fallen in diese Kategorie, sie lösen manchmal Nasenbluten aus. Tätowieren, Piercen und Akupunktur sind gleichfalls denkbare Übertragungswege, wenn nicht ausreichend hygienisch gearbeitet wird. Drogenkonsumenten können sich durch gemeinsamen Gebrauch von Injektionsnadeln infizieren.
*) Ein Labor in Australien konnte nachweisen, dass HC-Viren bis drei Wochen außerhalb des Körpers überleben können. Nicht bekannt ist, ob das Virus dann noch replikationsfähig ist.
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