Betrifft: Wahrscheinlich 170 Millionen Menschen weltweit
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Viele HCV-Infektionen sind mit der Übertragung von Blut oder Blutprodukten zu einer Zeit, als das Virus weder festgestellt noch inaktiviert werden konnte, erfolgt. Diese Infektionsrisiken wurden inzwischen weitgehend ausgeschaltet.
Mit seiner Erforschung im Jahr 1989 wurde auch der Nachweis des HC-Virus im menschlichen Blut möglich. Die Entwicklung von Testverfahren und deren breite Anwendung als Screening-Methode schließen seit Anfang der 90er-Jahre eine Infektion durch Spenderblut und Blutprodukte weit gehend aus.
Da vor dieser Zeit das HC-Virus weder erkannt noch eliminiert werden konnte, wurde mit Blutkonserven, Immunglobulinen und mit Gerinnungsfaktoren, die viele Bluter erhielten, leider manchmal auch das Hepatitis-C-Virus übertragen. Zu Infektionen ist es auch im Zusammenhang mit Plasmaspenden und mit der Blutwäsche an der künstlichen Niere (Dialyse) gekommen. Bei Organtransplantationen wurde über das eingepflanzte Organ manchmal HCV übertragen. Heute ist das Risiko einer Übertragung von HCV durch Blut oder Blutprodukte äußerst gering.
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