Viren, die eine Hepatitis verursachen können
Infektionen mit Hepatitis B und D, vor allem aber jene mit dem Hepatitis-C-Virus, können eine chronische Verlaufsform annehmen und dadurch langfristig zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen.
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Zu den sogenannten Virushepatitiden zählen bis heute sieben Viren, die mit den Buchstaben A bis G bezeichnet wurden. Fünf dieser Viren (A bis E) können nachweislich eine Hepatitis bewirken.
Das Hepatitis-F-Virus (abgekürzt HFV) wurde nur einmal beschrieben und ist seither nicht mehr aufgetreten. Beim Hepatitis-G-Virus (abgekürzt HGV), über das seit 1995 viel berichtet wird, ist noch immer unklar, ob es tatsächlich eine Hepatitis verursachen kann. Das Hepatitis-D-Virus (HDV) tritt nur bei einer Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) auf.
Weltweit haben vor allem Hepatitis A, B und C eine Bedeutung. Da es gegen A und B Impfungen gibt, sind diese Hepatitiden vor allem in weniger entwickelten Ländern (und bei Reisen dorthin) besonders relevant.
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