Jeder vierte Nierentransplantierte ist non-compliant Mangelnde Therapietreue ist die zweithäufigste Ursache für Organverluste jenseits der ersten drei Monate, berichtet "Prograf"-Hersteller Astellas in seinem Newsletter. Im Brennpunkt: Compliance nach Nierentransplantation verbessern
Die Nierentransplantation ermöglicht Patienten mit chronischem Nierenversagen ein nahezu normales Leben bei meist sehr guter Lebensqualität. Insbesondere modernen Immunsuppressiva ist es zu verdanken, dass sich die Ergebnisse in den letzten Jahren immer weiter verbessert haben. Nicht in gleichem Maße hat sich dies allerdings auf die Langzeitergebnisse niedergeschlagen. Späte akute Abstoßungen und die chronische Transplantatnephropathie, die zum Funktionsverlust des Transplantats führt, gehören zu den wesentlichen Problemen im Langzeitverlauf. Dabei spielt als ursächlicher Faktor die Non-Compliance eine oft unterschätzte Rolle. Erstaunlicherweise ist die Non-Compliance-Rate bei Transplantierten sehr hoch, obwohl sie sich des Risikos, das sie damit eingehen, in der Regel bewusst sind. Mangelnde Therapietreue ist die zweithäufigste Ursache für Organverluste jenseits der ersten drei Monate - eine große Herausforderung für die mit der Transplantationsnachsorge betrauten Ärzte. ( › Ref. 1)
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