Ein Soll für alle, ein Segen für viele Unter diesem Motto stand am 17. November 2006 ein äußerst interessantes Symposium in Linz. Unter den Moderatoren und Referenten waren führende österreichische Transplantmediziner ebenso zu finden wie Vertreter von Selbsthilfegruppen und Betroffene.
 | Walter Kiesenhofer erhielt 1999 eine Niere seiner Frau Rosi. | Der nachfolgend Bericht stammt von Walter Kiesenhofer, der den Beitrag für Diaplant, die Zeitschrift der Selbsthilfevereinigung für Dialysepatienten und Nierentransplantierte in Oberösterrreich, geschrieben hat.
Verantwortlichkeit und Nächstenliebe kontra wachsende Egozentrik
Zweck dieses Symposiums war vor allem, die Idee der Organspende verstärkt bei jungen Menschen zu etablieren und das Gefühl der Verantwortlichkeit und Nächstenliebe in jungen Menschen wachzurufen. Von ihnen hängt es schließlich ab, ob auch in Zukunft kranke Menschen in Österreich solidarisch mitgetragen werden, oder ob sich die Tendenz wachsender Egozentrik noch stärker durchsetzt. Knapp fünfzig Religionslehrer nutzten die Einladung des Religionspädagogischen Instituts als Fortbildungsveranstaltung. Ein großartiger Erfolg für dieses Vorhaben.
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