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| Seit Einführung von Hepatitis B-Immunglobulin und Lamivudin
Bessere LTX-Resultate bei Hepatitis B-Patienten
19.8.04 - Seit der Einführung und Genehmigung neuerer und innovativer Therapien zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen Lebertransplantationen bei Hepatitis-B-Patienten (z.B. Hepatitis B-Immunglobulin (HBIG) oder Lamivudin) hat sich die Überlebenszeit der Patienten deutlich verlängert.
Quelle: medAustria, Datum: 19.08.2004Einleitend erwähnen Dr. W. Ray Kim von der Mayo Clinic in Rochester und Kollegen in ihrer in „Liver Transplantation" publizierten Studie, dass seit 1992 infolge neuer Therapien bei Hepatitis B-Patienten nach einer Lebertransplantation die Überlebenszeit deutlich verlängert werden konnte, im Speziellen durch HBIG und die Administration von Lamivudin. Die Einnahme von Lamivudin in Kombination mit HBIG nach einer LTX war mit einer Erhöhung der ein- und drei-Jahres Überlebensrate bei Hepatitis B-Patienten (87,4% und 80,7%) höher als bei nicht-Infizierten (86,5% und 78,6%). In einem multivariaten Regressionsmodell konnten eine frühere Transplantation vor der Einführung innovativer Therapeutika, ein höheres Alter, afrikanische Abstammung, ein hepatozelluläres Karzinom und eine erhöhrte Zeit einer warmen Ischämie als Risikofaktoren eines schlechteren Resultates nach LTX identifiziert werden. (Liver Transpl 2004; 10: 968-974)
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