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2008 war das Wiener AKH das zweitgrößte Zentrum im Eurotransplant-Raum (Österreich, Deutschland, Beneluxstaaten, Slowenien, Kroatien)
MedUni Wien/AKH Wien: Zweitgrößtes Zentrum bei Herztransplantationen in Europa
(Bild: MedUni Wien / AKH Wien)
Wien (28.1.09)
- Im Rahmen des Herz-Transplantations-Programms der Abteilung für Herz-Thoraxchirurgie an der MedUni Wien im AKH (Icon www.meduniwien.ac.at ) 2008 knapp 100 Patienten erfolgreich transplantiert. Im Vergleich zu anderen Zentren und Ländern, liegt damit dieses Zentrum im Spitzenfeld. Im Eurotransplant-Raum (welcher Österreich, Deutschland, die Beneluxstaaten, Slowenien und Kroatien umfasst) war das Programm im Jahr 2008 zahlenmäßig das zweitgrößte Zentrum Europas.

Im Vergleich zu den USA ist Wien mit Top-Zentren wie Columbia (New York), Stanford, Cleveland Clinic und Pittsburgh vergleichbar. Damit ist Wien eines der wenigen Zentren weltweit, das seine Zahlen, entgegen dem allgemeinen Trend, steigern konnte (2006: 26 HTX; 2008: 40 HTX).

Doch nicht nur die Transplantationsfrequenz ist hoch. Die Überlebenszahlen sind in den letzten Jahren weiter deutlich gestiegen. Das Früh-Überleben ist in Wien mit knapp 95% im internationalen Spitzenfeld. Auch die Langzeitüberlebensraten sind mittlerweile beim 10 Jahresüberleben auf 70% gestiegen. Derzeit wird bei ca. 25-30% aller PatientInnen die Wartezeit bis zu einer Herztransplantation mit einem Kunstherz überbrückt. Diese relative neue Technologie hat es mit ermöglicht auch die Sterblichkeit auf der Warteliste auf knapp unter 10% zu reduzieren.

Wien ist auch durch neue Technologien und Therapien vor und nach Herztransplantationen international bekannt. In Kooperation mit der Abteilung für Nephrologie wurde eine Therapiestrategie für PatientInnen mit übermäßig aggressivem Immunsystem entwickelt. Weiters wurde in Wien 2008 Österreich weit die erste Patientin mit Amyloidose Herz- und Stammzellen transplantiert (in Kooperation mit dem WSP und der Abt. für Knochenmarks-TX).

Forschungsmäßig hat sich das Wiener Herztransplantationsteam ebenfalls einen internationalen Spitzenplatz erarbeitet. Neue Konzepte der Immunsuppression und klinische sowie Grundlagen-wissenschaftliche Forschung im Bereich Primärfunktion des Transplantats sowie Langzeituntersuchungen sind die Hauptforschungsrichtungen der Arbeitsgruppe.

Quelle: Icon www.medaustria.at , Icon www.meduniwien.ac.at 

Quelle: medAustria, Datum: 28.01.2009
Thema
Länder.Österreich
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